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Brutaler Gewalttäter kann auf erneute Begutachtung hoffen

Das Obergericht benötigt mehr Zeit, um die Verwahrung des verurteilten Tibeters zu diskutieren.

Er wünsche sich «nichts sehnlicher als eine Therapie», beteuerte der Täter gestern vor dem Zürcher Obergericht. Zeichnung: Robert Honegger
Er wünsche sich «nichts sehnlicher als eine Therapie», beteuerte der Täter gestern vor dem Zürcher Obergericht. Zeichnung: Robert Honegger

Im Fall Drime Tenzin* wird das Zürcher Obergericht sein Urteil erst morgen Mittwoch um 17 Uhr verkünden. Am Ende der gestrigen Verhandlung liess Richter Franz Bollinger durchblicken, man wolle die Frage prüfen, ob der Angeklagte noch einmal psychiatrisch begutachtet werden soll. Tenzin wird neben andern Strafdelikten die vorsätzliche Tötung von Judith Binder* im Jahr 2004 vorgeworfen, dazu die versuchte vorsätzliche Tötung von Eva Widmer* (2006) und Marianne Müller* (2007). Das Bezirksgericht hatte Tenzin am 13. Juli 2012 zu 18 Jahren Gefängnis mit anschliessender Verwahrung verurteilt, wogegen er Berufung einlegte.

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