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Zivilcourage kommt vor dem Fall

Jorge Resende, Informatiker beim Westschweizer Radio RSR, entdeckte 2005, dass ein Kadermitglied pädophile Bilder aus dem Internet heruntergeladen hatte. Da RSR den Fall unter dem Deckel hielt, informierte Resende per E-Mail die gesamte Belegschaft. Daraufhin wurde er entlassen. Resende drohte in der Folge, sich zu Tode zu hungern, falls er nicht wieder eingestellt werde. Schliesslich brach Resende seinen Hungerstreik ab und verfolgt seine Forderung nun juristisch weiter. Auch das fehlbare RSR-Kadermitglied wurde im Zuge der Affäre entlassen.
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