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Netflix goes OscarZeitreise zum besten Film der Welt

David Fincher verfilmte die Geschichte der Entstehung von «Citizen Kane» – und Netflix produzierte die virtuose Tour de Force nicht ohne Hintergedanken.

Aufgearbeitetes Hollywood: Drehbuchautor Herman J. Mankiewicz (Gary Oldman) und – rauchend auf dem Scheiterhaufen – Filmstar Marion Davies (Amanda Seyfried) in «Mank».
Aufgearbeitetes Hollywood: Drehbuchautor Herman J. Mankiewicz (Gary Oldman) und – rauchend auf dem Scheiterhaufen – Filmstar Marion Davies (Amanda Seyfried) in «Mank».
Foto: PD

Wenn es darum geht, den besten Film der Geschichte zu wählen, landet man schnell bei «Citizen Kane». Regelmässig führte die Produktion aus dem Jahr 1941 die Bestenlisten an, inzwischen wurde sie da und dort von Francis Ford Coppolas «Paten» verdrängt. Aber das könnte sich jetzt wieder ändern. David Fincher präsentiert nämlich einen Film über die Person, die «Citizen Kane» erst zum Meisterwerk machte.

Nein, nicht Orson Welles. Das damals 24-jährige Wunderkind war zwar Hauptdarsteller, Regisseur, Co-Autor und Produzent des Films. Aber das ursprüngliche Drehbuch mit seiner innovativ sprunghaften Erzählweise stammte von einem andern. Er heisst Herman J. Mankiewicz, wurde aber nur «Mank» genannt. So, wie die Netflix-Produktion jetzt betitelt ist.

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