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Berner Autor im InterviewBänz Friedli wundert sich über Berns Selbstverliebtheit

Bänz Friedlis (55) neue Kolumnen-Sammlung bezaubert mit wunderbaren Texten und klugen Pointen. Im Interview verrät er, wieso ihn der Bern-Kult nervt.

Der gebürtige Berner Bänz Friedli findet: «Wärt ihr so sicher, dass Bern die schönste Stadt der Welt ist, dann müsstet ihr es nicht so laut hinausposaunen.»
Der gebürtige Berner Bänz Friedli findet: «Wärt ihr so sicher, dass Bern die schönste Stadt der Welt ist, dann müsstet ihr es nicht so laut hinausposaunen.»
Foto: Raphael Moser

Herr Friedli, in Ihrer neuen Kolumnen-Sammlung geben Sie einmal mehr viel Persönliches preis. Was sagt Ihre Familie dazu?

Von mir gebe ich einiges preis. Aber aus dem Familienleben? Ich habe doch früher in der Kolumne «Der Hausmann» im «Migros-Magazin», die bis 2015 erschien, deutlich mehr erzählt. Viele hatten das Gefühl, ich verriete sehr viel. Aber niemand erfuhr zum Beispiel den Namen meiner Frau oder sah je Bilder unserer Kinder. Es ging mir darum, allgemeingültige Erlebnisse zu schildern, mit denen sich andere identifizieren konnten. Das neue Buch dreht sich wieder mehr ums Unterwegssein.

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