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Vom «Schweini» zum Chef-Strategen

Deutschland gehört zu den Attraktionen an der WM in Südafrika. Kopf des jungen Teams von Joachim Löw ist Bastian Schweinsteiger, der Denker und Lenker im defensiven Mittelfeld – er lässt sogar den verletzten Michael Ballack vergessen.

Bastian Schweinsteiger im Zweikampf mit dem Engländer Frank Lampard.
Bastian Schweinsteiger im Zweikampf mit dem Engländer Frank Lampard.
Keystone

Der Aufschrei war gross, als Captain Michael Ballack, der unumstrittene Chef der DFB-Auswahl der letzten Jahre, am 17.Mai wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk für die WM Forfait erklären musste. Sechs Wochen und vier WM-Spiele sind seither vergangen, den Spielführer vermisst im deutschen Lager niemand mehr. Der Grund dafür ist Bastian Schweinsteiger. Der bald 26-jährige Bayer knüpfte mit dem Bundesadler auf der Brust nahtlos an seine starken Saisonleistungen bei Bayern München an. Obwohl Joachim Löw Philipp Lahm zum Captain ernannt hatte, der eigentliche Chef ist Schweinsteiger – zumindest auf dem Platz. Zusammen mit Sami Khedira führt der fünffache deutsche Meister im defensiven Mittelfeld glänzend Regie in einer Mannschaft, die erstmals seit Jahren an einer WM auch durch ihre spielerische Qualität für Aufsehen sorgt.

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