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«Wir bereiten uns auf das schlimmste Szenario vor»

Erdbeben und Millionenverluste: Die bisherigen Schweizer Geothermie-Projekte floppten. Im Jura steht der nächste Versuch an. Der Initiant über Chance und Risiko.

Martin Sturzenegger

Basel, Zürich und St. Gallen: Die bisherigen Geothermie-Projekte waren teure, bisweilen gefährliche Flops. Weshalb soll es nun im jurassischen Haute-Sorne gelingen? Aus Basel 2006, dem Projekt, an dem wir beteiligt waren, konnten wir wichtige Rückschlüsse ziehen. Wir werden das Wasser zurückhaltender und nur noch etappenweise in die Erde pressen. Wir werden auch frühzeitig aufhören, Wasser einzupressen. Dies weil nach Abschluss der Injektion der Druck weiter steigt. Dieser Effekt war in Basel nicht bekannt. Der Schweizerische Erdbebendienst erlaubt inzwischen auch ziemlich genaue Vorhersagen, wie sich ein gewisser Wasserdruck in den kommenden Stunden und Tagen auswirkt. Wir machten die vermutlich grösste Risikostudie, die weltweit in diesem Bereich je vollzogen wurde.

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