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Helikopter schützt Apfel-Plantage vor Frostschäden

Temperaturen unter null bedrohten 10'000 Apfelbäume eines Obstbauern in Kanada. Kurzerhand buchte er einen Helikopter, der über seiner Anlage kreiste – mit Erfolg.

Während der Blütezeit sind sie sehr empfindlich: Apfelbäume. (Archivbild)
Während der Blütezeit sind sie sehr empfindlich: Apfelbäume. (Archivbild)
Keystone

Aus Sorge um Frostschäden an seinen 10'000 Apfelbäumen hat ein kanadischer Bauer einen nächtlichen Helikoptereinsatz über der Pflanzung organisiert. Das Rotieren der Helikopterblätter sorge dafür, dass die nach oben steigende wärmere Luft zum Boden zurückgewirbelt werde.

Wie der Obstbauer Phil Lyall laut Medienberichten vom Dienstag erzählte, investierte er für den Einsatz einige Tausend Dollar. Lyall ist Miteigentümer des Unternehmens Mountain Apple, rund 60 Kilometer südlich von Ottawa.

Die Temperaturen sanken dort in der Nacht zum Dienstag auf minus zwei Grad. Seine MacIntosh-Apfelbäume befänden sich gerade in voller Blüte, sagte Lyall. «Das ist die Zeit, in der sie am verletzlichsten sind.»

Lyall erzählte, seine Erfahrungen zeigten, dass die Ernte um zehn Prozent abnehme, wenn die Temperaturen auf den Gefrierpunkt sinken – und gar um 90 Prozent bei minus zwei Grad. Im vergangenen Jahr habe er bei einem ähnlichen Helikoptereinsatz gemessen, dass die Temperatur auf dem Apfelbaumfeld um sechs Grad gestiegen sei.

SDA/chk

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