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Noch schlummert Islands gefährlichster Vulkan

Fachleute sind überzeugt: Ein grosser Ausbruch des Vulkanriesen Katla ist überfällig. Flutwellen und Überschwemmungen wären die Folgen.

Der Ausbruch des Eyjafjallajökull hat vor einem Jahr den reibungslosen Ablauf der Weltwirtschaft wochenlang erheblich gestört. Verständlich ist daher die fast panikartige Reaktion auf den Ausbruch des Grimsvötn letzte Woche. Inzwischen hat dieser sich beruhigt, doch die Vulkanologen wissen: Auf Island stehen mit Katla und Hekla (siehe Karte) zwei weitere Vulkane vor dem Ausbruch – und mindestens einer davon besitzt ein Gefahrenpotenzial, das über wirtschaftliche Aspekte hinausgeht.

«Wenn Katla ausbricht, wird das auf Island zu gewaltigen Überschwemmungen und Flutwellen durch das Gletscherschmelzwasser führen», sagt der isländische Ingenieurgeologe Dr. Björn Oddsson, Dozent an der ETH Zürich. Laut dem isländischen Institut für Vulkanologie können solche sogenannten subglazialen Eruptionen zwischen 5 und 12 Meter hohe Flutwellen erzeugen.

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