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Ein Öko-Apfel aus dem Genlabor

ETH-Professor Cesare Gessler hat eine ökologisch verträgliche Gentech-Pflanze entwickelt, welche die Pestizidkrise im Obstbau lösen könnte. Doch ob sie je zum Einsatz kommt, ist fraglich.

Im Herzen ist Cesare Gessler ein Alt-68er und Umweltschützer. Die Umweltbewegung, die in den 60er-Jahren in den USA ihren Anfang nahm und dann nach Europa überschwappte, hat den renommierten Apfelforscher massgeblich geprägt. «Damals ist mir das Buch ‹Der stumme Frühling› von Rachel Carson richtig in die Knochen gefahren», erinnert sich der 63-jährige Tessiner. Die US-Autorin beschrieb die Vergiftung der Umwelt durch das Insektizid DDT. Das Buch war so etwas wie der Ausgangspunkt für ein neues Umweltbewusstsein.

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