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Das Matterhorn taut langsam auf

Nach einem Felsabbruch am Matterhorn ist klar: Es tut sich etwas im Berg. Was genau wissen Forscher noch nicht.

Auf die Felsqualität am Matterhorn ist auch auf der richtigen Route kein Verlass mehr. Foto: Roberto Moiola (Alamy Stock Photo)

Auf die Felsqualität am Matterhorn ist auch auf der richtigen Route kein Verlass mehr. Foto: Roberto Moiola (Alamy Stock Photo)

Am Hörnligrat, der meistbegangenen Route zum Gipfel des Matterhorns, gilt unter Bergsteigern eine goldene Regel. Sie lautet: «Wer sich im brüchigen Fels wiederfindet, ist von der Route abgekommen.» Die ideale Linie folgt dem festen Gestein und ist durch die unzähligen Bergsteiger längst von losem Geröll gesäubert. In den letzten fünfzehn Jahren geriet diese Regel allerdings ins Wanken. Es begann im Hitzesommer 2003, als am Hörnligrat Felsmassen so schwer wie vier Einfamilienhäuser abbrachen. 84 Alpinisten mussten evakuiert werden, das «Horu» wurde vorübergehend für Bergsteiger gesperrt. Seither ist klar: Auf die Felsqualität am Matterhorn ist auch auf der richtigen Route kein Verlass mehr.

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