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Coronavirus-Impfstoff: Wettlauf gegen die Zeit

Der Erreger ist schwieriger einzudämmen als ähnliche Viren. Darum wäre ein Impfstoff wichtig. Die grosse Frage – kommt er zu spät?

Alexandra Bröhm, Anke Fossgreen
Unter grossen Sicherheitsvorkehrungen werden in Frankreichs Nationalem Referenzzentrum in Paris Patientenproben geprüft. Foto: Thomas Samson (AFP)
Unter grossen Sicherheitsvorkehrungen werden in Frankreichs Nationalem Referenzzentrum in Paris Patientenproben geprüft. Foto: Thomas Samson (AFP)

Immer mehr Menschen erkranken an dem neuen Coronavirus. Und die Frage nach einer möglichen Impfung stellt sich immer dringender. Seit gestern weiss man, dass es auch schon Ansteckungen von Mensch zu Mensch ausserhalb Chinas gegeben hat. Mehrere Fälle in Japan, Vietnam und Deutschland sind bestätigt. Am meisten Sorgen bereitet den Experten im Moment ein Fall aus Deutschland. Der 33-jährige Patient aus Starnberg bei München arbeitet für einen Autozulieferer und hatte am 21. Januar ein Arbeitstreffen mit einer chinesischen Kollegin in Deutschland. Die Kollegin war selbst noch gesund und entwickelte erst auf ihrer Heimreise nach China zwei Tage später Symptome. Trotzdem steckte sich der Deutsche bei dem Arbeitstreffen an. Er ist nun in Isolation in einer Münchner Klinik.

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