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Reagenzglas-Kinder haben häufiger psychische Probleme

Schizophrenie, Depressionen oder ADHS: Kinder von Frauen mit Fertilitätsproblemen haben ein grösseres Risiko, psychisch krank zu werden.

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Grosser Kinderwunsch: Ein Mediziner führt eine Follikelpunktion durch. (Archivbild)
Grosser Kinderwunsch: Ein Mediziner führt eine Follikelpunktion durch. (Archivbild)
Keystone

Kinder von Müttern, die wegen Unfruchtbarkeit behandelt wurden, haben ein grösseres Risiko, psychisch krank zu werden. Das ergab eine Studie eines Forscherteams der Krebsforschungsgesellschaft in Kopenhagen, aus der die «Frankfurter Allgemeine» zitiert.

Das Forschungsteam hat die Diagnosen von zweieinhalb Millionen Kindern, die zwischen 1969 und 2006 zur Welt gekommen sind, bis ins frühe Erwachsenenleben ausgewertet. Den Medizinern ist es gelungen, anhand der Daten herauszufinden, welche Nachkommen von einer Frau mit Fertilitätsproblemen stammen. Das Risiko dieser Kinder, an einer psychischen Krankheit zu erkranken, war im Schnitt 23 Prozent höher.

Häufige Erkrankungen sind: Schizophrenie, Depressionen oder ADHS. Wie sich die Art der Infertilitätstherapie – Hormonabgabe oder künstliche Befruchtung – auswirkt, konnten die Forscher nicht klären.

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