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Psychopillen für Zappelkinder

In Nordamerika werden immer mehr Kinder mit starken Antipsychotika behandelt. Jetzt hat eine kanadische Kinderärztin die Nebenwirkungen erforscht – mit besorgniserregenden Resultaten.

Gefährliche Pillen: Ein neues Medikament wird in New York vorgestellt. (Symbolbild)
Gefährliche Pillen: Ein neues Medikament wird in New York vorgestellt. (Symbolbild)
Keystone

Die Kanadierin Dina Panagiotopoulos erhält viele Anrufe von besorgten Kinderärzten und -psychiatern. Was die Anrufer beunruhigt, sind die Nebenwirkungen von Antipsychotika, das sind starke Medikamente gegen Psychosen. Sie möchten beispielsweise Rat wegen abnormaler Cholesterinwerte bei Kindern, hohen Blutzuckergehalts, wegen Resistenz zu Insulin oder erhöhter Vorkommen von Prolaktin, einem Hormon aus der Hirnanhangdrüse.

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