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Gut getarnte Designerdroge

Der jüngste Vorfall mit «Badesalz» hat die Diskussion um Designerdrogen neu entfacht. Wie verbreitet die Stoffe hierzulande sind, ist unklar. Ebenso, was sie im Gehirn der Konsumenten anrichten.

«Geniale Rauschwirkung» – «angenehmes Anfluten» – «Flash kurz nach dem Ziehen»: Mit solchen Formulierungen beschreiben Junkies in einschlägigen Internetforen die Wirkung von «Badesalz», das sie sich wie Kokain in die Nase gezogen haben.

Weniger gut bekam die Designerdroge einem jungen Mann, der Anfang August von der Polizei in den Notfall des Luzerner Kantonsspitals eingewiesen wurde. «Er war so aggressiv, dass wir ihn auf die Intensivstation bringen und mit einem Narkosemittel ruhigstellen mussten», sagt Serge Elsasser, Leitender Arzt für Intensivmedizin. Zu Schaden gekommen sei niemand, doch es habe 36 Stunden gedauert, bis sich der Patient von seinem «Trip» erholt habe und entlassen werden konnte.

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