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Bessere Aussicht nach Erkrankung an Fuchsbandwurm

Mit einer Langzeitstudie haben Wissenschaftler der Universität Zürich untersucht, wie sich die Folgen eines Befalls durch den Fuchsbandwurm verändert haben.

Laut dem Bericht in der Fachzeitschrift «Journal of Hepatology» war im Jahr 1970, als eine medikamentöse Behandlung der Fuchsbandwurmerkrankung noch nicht möglich war, die Lebenserwartung eines 54-jährigen Mannes mit Fuchsbandwurm-Erkrankung um 18,2 Jahre und einer Frau um 21,3 Jahre reduziert. Dank der besseren Behandlungsmöglichkeiten ist die Lebenserwartung laut der Studie heute für Männer und Frauen nur noch um 3,5 respektive 2,6 Jahre geringer.

An einer Untergruppe von 155 Patientinnen und Patienten untersuchten die Zürcher Forscherinnen und Forscher auch die Kosten der Behandlung. Im Durchschnitt kostet sie für einen erkrankten Menschen rund 182'000 Franken.

«Dieser Betrag erscheint auf den ersten Blick hoch», sagt Beat Müllhaupt, leitender Arzt der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, «wenn er aber in Bezug zu den gewonnenen Lebensjahren gesetzt wird, so wird klar, dass die Behandlung sehr kosteneffektiv ist.» Die Behandlung anderer chronischer Erkrankungen ist nach Angaben der Universität Zürich weitaus teurer.

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