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Jugendliche konsumieren 53 Minuten klassisch TV

Die Fernsehgewohnheiten wandeln sich. Die Alterskategorie der 15- bis 29-Jährigen schaut immer weniger fern.

Verändertes Verhalten: Junge Zuschauer konsumieren das TV anders als ältere Menschen. (Archiv)
Verändertes Verhalten: Junge Zuschauer konsumieren das TV anders als ältere Menschen. (Archiv)
Keystone

Der TV-Kosum verändert sich. Zwei von drei Personen in der Deutschschweiz schauen zwar noch täglich lineares Fernsehen. Doch die Nutzung von zeitversetztem TV nimmt zu. Und die 15- bis 29-Jährigen hält es täglich nur noch wenige Minuten vor dem klassischen TV.

Im ersten Halbjahr 2017 erreichte das Fernsehen in etwa gleich viele Menschen wie in den vorangegangenen Semestern. Doch die 15- bis 29-Jährigen schalten täglich weniger oft den Fernseher ein. Und wenn sie es tun, schauen sie weniger lang fern.

Zeitversetztes Fernsehen wird beliebter

Junge Deutschschweizer sassen im Durchschnitt 53 Minuten vor dem Fernseher. Das ist 15 Minuten kürzer als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Die Zahlen stammen aus einer Studie der Firma Mediapulse, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Demnach schauen Deutschschweizer 124 Minuten lang, Westschweizer 144 Minuten und Bewohner der italienischen Schweiz 169 Minuten fern. Steten Zuwachs verzeichnet das zeitversetzte Fernsehen. Im ersten Semester 2017 nutzte jeder siebte bis sechste TV-Konsument das Angebot. Bei den Jungen ist es jeder vierte Fernsehzuschauer.

Nutzung über Tablets und Smartphones fehlt

Mediapulse misst täglich die offiziellen Einschaltquoten bei Radio und Fernsehen. Die Zahlen beziehen sich auf die Fernsehnutzung in Schweizer Privathaushalten. Die Ausser-Haus-Nutzung sowie die TV-Nutzung über Tablets und Smartphones bleibt in den publizierten Semesterzahlen unberücksichtigt.

Am kommenden Donnerstag werden die Semesterzahlen zur Radionutzung publiziert.

SDA/fal

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