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Briefe aus Stalingrad

Vor 70 Jahren ging in Stalingrad eine der grausamsten Schlachten der Geschichte zu Ende. Soldatenbriefe zeigen, wie die Situation in Stalingrad tatsächlich war.

Das Ende der Kämpfe: Deutsche Soldaten werden im zerstörten Stalingrad in Kriegsgefangenschaft geführt. (Archivbild)
Das Ende der Kämpfe: Deutsche Soldaten werden im zerstörten Stalingrad in Kriegsgefangenschaft geführt. (Archivbild)
Keystone

Der Name Stalingrad steht für eine der grössten und grausamsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs. Die deutsche Wehrmacht griff die russische Industriestadt an der Wolga im Sommer 1942 an. Die Rote Armee reagierte mit einer Grossoffensive: Eine Million russischer Soldaten rückte am 19. November 1942 an, um die deutsche Wehrmacht einzukesseln. Mehr als 200'000 Soldaten der Wehrmacht waren in Stalingrad eingeschlossen. Nach grausamen Kämpfen stellten die meisten deutschen Soldaten Ende Januar/Anfang Februar 1943 die Kampfhandlungen ein und gingen in russische Kriegsgefangenschaft. Eine offizielle Kapitulation von deutscher Seite gab es jedoch nicht. Insgesamt verloren bei der Schlacht von Stalingrad mindestens 700'000 Russen und Deutsche ihr Leben.

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