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ETH-Professor wird in die Leitung des Weltklimarates gewählt

Nach der Nichtwahl des Berner Klimaforschers Thomas Stocker zum Präsidenten stellt die Schweiz nun mit Andreas Fischlin einen Vizepräsidenten, der nicht nur eine Nebenrolle spielen wird.

Man hörte Verschiedenes aus Dubrovnik, wo der Weltklimarat (IPCC) diese Woche seine 41. Session abhält. Einmal hiess es, die Schweiz portiere nach der Nichtwahl von Thomas Stocker den Zürcher ETH-Ökologen Andreas Fischlin, dann wurde die Kandidatur wieder zurückgezogen. Nun hat es doch noch geklappt: Mit 78 zu 125 Stimmen hat er sich gegen zwei Konkurrenten durchgesetzt: Der Experte für die Modellierung von Ökosystemen ist nun Vizepräsident der Arbeitsgruppe II des Weltklimarates. Diese Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den Folgen des Klimawandels. «Diese Wahl ist nur zustande gekommen, weil die Schweiz in der Klimaforschung einen Weltruf hat», sagt Andreas Fischlin. Der emeritierte ETH-Professor bringt grosse Erfahrung mit als führender IPCC-Autor und langjähriges Mitglied der Wissenschaft in der Schweizer Delegation an den Klimakonferenzen. Geholfen habe auch die Wahlkampagne und das Ansehen des Berner Klimaforschers Thomas Stocker, der am Dienstag nur knapp für die Endausmarchung zum Präsidenten scheiterte.

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