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Die Kriegspartikel im Normandie-Sand

An der Landungsstelle zeugen nicht nur Memorial und Friedhof vom D-Day, sondern auch mikroskopisch kleine Partikel im sogenannten Kriegssand.

Dominik Osswald
Ein französischer Soldat sammelt anlässlich des 70. Jahrestags des D-Day Sand am Omaha Beach ein.
Ein französischer Soldat sammelt anlässlich des 70. Jahrestags des D-Day Sand am Omaha Beach ein.
Keystone

Omaha Beach war der Codename für den Küstenstrich der Normandie, an dem am 6. Juni 1944 die Alliierten mit fast 35'000 Mann und Unmengen an Kriegsmaterial landeten. Dort, wo sonst nur Wind und Wellen aufs Festland treiben, waren es an jenem Tag menschliche, schwer bewaffnete Fronten, die aufeinandertrafen. Hier gab es die heftigsten Gefechte, rund 4500 Soldaten fielen. Bald hatte aber das Meer wieder den Strand im Griff und die Spuren verwischt. Nun jährt sich der D-Day zum siebzigsten Mal, der Strand aber sieht aus wie jeder andere am Atlantik. Nur ein Memorial und ein Friedhof erinnern an die Gefallenen – meint man.

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