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ZKB mit 3 Prozent tieferem Konzerngewinn - 12 Milliarden Fr. Neugeld Kanton und Gemeinden erhalten 379 Millionen Franken

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat 2010 mit einem Gewinn von 729 Millionen

Fr. drei Prozent weniger verdient als im Vorjahr. Der Ertragseinbruch im Handelsgeschäft schmerzte, doch musste die Bank deutlich weniger Abschreibungen und Rückstellungen vornehmen. Die Hypothekarbestand der ZKB, für deren gesamtes Geschäft der Kanton Zürich bürgt, stieg um 3,6 Milliarden Fr. auf 62 Milliarden Franken. Das sei zwar ein überdurchschnittliches Wachstum, teilte die ZKB anlässlich der Präsentation ihrer Bilanzkennzahlen am Freitag mit. In der Schweiz und im Kanton Zürich gebe es aber keine generelle Überhitzung des Immobilienmarktes, die zu einer gefährlichen Blase führen könnte, betonte das Institut. Der Ertrag im wichtigen Zinsgeschäft ging trotz der tiefen Zinsen dank eines gestiegenen Ertrags aus Finanzanlagen lediglich um 2,6 Prozent auf 1,1 Milliarden Fr. zurück. Der Handelserfolg bracht vor allem wegen des schwächeren Anleihengeschäfts um 27,8 Prozent auf 367 Millionen Fr. ein. Der Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft fiel um 4,7 Prozent auf 532 Millionen Franken. Der Bruttogewinn reduzierte sich bei etwas tieferen Personal- und Sachkosten um 15,4 Prozent auf 847 Millionen Franken, wie die Bank weiter bekannt gab. 12 Milliarden Fr. Nettoneugeld Per Saldo nahm die Bank 12 Milliarden Fr. an neuen Kundengeldern entgegen. 4,5 Milliarden Fr. kamen laut ZKB von Privatkunden, während 7,5 Milliarden Fr. von institutionellen Anlegern und Firmen stammten. Per Ende Jahr verwaltete die ZKB Vermögenswerte von 165,1 Milliarden Franken, nach 150,2 Milliarden Ende 2009. Der Kanton Zürich bekommt vom Gewinn 220 Millionen Franken, während die Zürcher Gemeinden zusammen 110 Millionen Fr. erhalten. Somit schüttet die ZKB gleich viel Geld aus wie im Vorjahr. Der Kanton bekommt zudem 49 Millionen Franken als Abgeltung dafür, dass er das Grundkapital der Bank stellt, 2 Millionen Fr. weniger als 2009.

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