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Zehnjahresrendite auf niedrigstem Stand seit März 2011

Athen/Frankfurt Griechische Staatsanleihen setzen ihren Aufwärtstrend ungebrochen fort.

Am Mittwoch legten die Kurse für Schuldtitel Athens weiter zu. Im Gegenzug fiel die Rendite - also die Kombination aus Nominalverzinsung und Kurswert - für zehnjährige Anleihen auf den tiefsten Stand seit März 2011. Im Tief lag sie bei knapp 12 Prozent. Im Sommer hatte sie mit 30 Prozent noch mehr als doppelt so hoch gelegen. Seit der Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Juli, alles für den Erhalt des Euro tun zu wollen, sind die Kurse griechischer Anleihen massiv gestiegen. Wie auch andere Krisenländer profitiert Athen von der Euro-Garantie der EZB. Anfang September hatte die Notenbank ein unbegrenztes Kaufprogramm für Staatsanleihen aufgelegt, soweit sich die entsprechenden Länder gegenüber dem Rettungsfonds ESM zu Reformen und Sparmassnahmen verpflichten. Darüber hinaus haben die Euro-Partner Griechenlands kaum einen Zweifel darüber aufkommen lassen, Athen im Euroraum halten zu wollen. Die jüngste Entwicklung könnte auch von einem Urteil der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) begünstigt worden sein. S&P hatte am Dienstagabend die Bonität Griechenlands gleich um mehrere Stufen auf «B-» erhöht. Als Gründe nannte die Agentur das Bekenntnis der Euroländer zu Griechenland und die Verpflichtung Athens zu fiskalischen und strukturellen Anpassungen.

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