Zum Hauptinhalt springen

Wieso Armeen Propellerflugzeuge bevorzugen

Nach dem Absturz des A400 in Sevilla: Aerodynamik-Experte Leonardo Manfriani über den Vorteil von Propellermaschinen und warum der Ausfall eines Triebwerks gefährlich werden kann.

Ein Riesenvogel mit 42 Metern Spannweite und vier Propellern. Der A400 von Airbus sorgt immer wieder für Pannen.
Ein Riesenvogel mit 42 Metern Spannweite und vier Propellern. Der A400 von Airbus sorgt immer wieder für Pannen.
AP Miguel Angel Morenatti

Der A400 ist ein Ausnahmeflugzeug. Er hat eine Spannweite von 42,4 Metern und kann 32 Tonnen an Bord nehmen. Angetrieben wird er mit Propellern. Geht das überhaupt, ein so grosses Flugzeug mit Propellern zu betreiben?

Das hängt nicht von der Dimension ab. Der Betrieb von grösseren Flugzeugen mit Propellern ist im Prinzip immer möglich. Es gibt sogar noch eine schwerere Propellermaschine, die schon seit 1956 im russischen Dienst ist: Der Langstreckenbomber Tupolew Tu-95. Er ist um mehr als 40 Tonnen schwerer als der A400M und hat eine Spannweite von 50 Metern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.