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Wall Street kommt nach Gewinnserie nicht vom Fleck

New York An den US-Börsen haben sich am Mittwoch die Sorgen über die Schuldenkrise und positive Firmennachrichten die Waage gehalten.

Bei dünnem Handel fehlten Händlern zufolge entscheidende Impulse, so dass die wichtigsten Indizes nach einer dreitägigen Gewinnserie kaum verändert aus dem Handel gingen. Anlass des jüngsten Aufwärtstrends war die wachsende Überzeugung der Anleger, dass die Europäische Zentralbank mit weiteren Anleihekäufen die Schuldenkrise bekämpfen wird und die US-Notenbank gegen die konjunkturelle Flaute ins Feld ziehen wird. Diese Hoffnungen konnten jedoch die Furcht vor einer weiteren Eskalation der Krise nicht ganz zerstreuen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss kaum verändert bei 13.175 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg knapp 0,1 Prozent auf 1402 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,2 Prozent auf 3011 Punkte. Positiv überraschen konnten Zahlen zur Produktivität der US- Wirtschaft. Sie stieg im zweiten Quartal stärker als erwartet und kletterte aufs Jahr hochgerechnet um 1,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Eine Erinnerung an die schwelende Krise kam von spanischen Anleihen, deren Renditen zeitweise wieder über die Sieben-Prozent- Marke kletterten - dieses Niveau gilt längerfristig als untragbar. Wenig gute Nachrichten kamen auch aus Grossbritannien. Die Bank of England senkte ihre Prognose für das mittelfristige Wirtschaftswachstum, ohne Signale für wachstumsfördernde Anreize zu geben. An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,64 Milliarden Aktien den Besitzer. 1515 Werte legten zu, 1432 gaben nach und 126 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,86 Milliarden Aktien 1087 im Plus, 1387 im Minus und 133 unverändert.

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