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Wall Street im Bann der Fiskalklippe

New York Der US-Haushaltsstreit hat die Wall Street voll im Griff.

Selbst die Einigung auf neue Griechenland-Hilfen und ermutigende US-Konjunkturdaten konnten die Anleger am Dienstag nicht aus der Reserve locken. Vorsicht lautete die Devise, denn die Börsianer warten auf weitere Hinweise, ob die Politik die sogenannte Fiskalklippe (fiscal cliff) umschiffen kann. Regierung und Opposition wollen in dieser Woche einen neuen Anlauf starten, um ihre scharfen Differenzen zu überwinden. Sollte dies nicht gelingen, greifen zum Jahreswechsel automatische Steuererhöhungen und Ausgabekürzungen, die die weltgrösste Volkswirtschaft in die Rezession stürzen könnten. «Es ist, als ob es derzeit nichts anderes gibt als die Fiskalklippe», sagte Investmentstratege Jack DeGan von Harbor Advisory Corp. «Es ist ökonomisch und politisch ein zu grosses Thema, als dass die Investoren es einfach ignorieren können.» Auch starke Wirtschaftsdaten traten in den Hintergrund. So stieg die Stimmung der US-Verbraucher auf den höchsten Stand seit Februar 2008, wie eine Erhebung des Forschungsinstituts Conference Board zeigt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,7 Prozent tiefer mit 12'878 Punkten. Das Börsenbarometer pendelte im Handelsverlauf zwischen 12'868 und 12'980 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,5 Prozent auf fast 1399 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büsste 0,3 Prozent ein auf knapp 2968 Stellen.

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