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Wall Street behauptet sich - Chiphersteller gefragt

New York Unerwartet gute Daten zum Verbrauchervertrauen haben am Dienstag die Wall Street gestützt.

Die Stimmung der US-Konsumenten ist so gut wie seit einem Jahr nicht mehr. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg im Februar unerwartet deutlich auf 70,8 Punkte und damit den höchsten Stand seit Februar 2011. Die Aussicht auf das Drei-Jahres-Leihgeschäft der Europäischen Zentralbank (EZB) am Mittwoch beflügelte die New Yorker Börsen ebenfalls. Das EZB-Vorhaben bietet dem krisengeplagten europäischen Bankensektor Gelegenheit, sich zum Niedrigzins massenweise mit Geld einzudecken. Experten gehen davon aus, dass die EZB etwa eine halbe Billion Euro austeilt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent höher auf 13'005 Punkten. Damit beendete der Dow erstmals seit Mai 2008 den Handel über 13'000 Zählern. Im Verlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 12'952 und 13'021 Stellen. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 0,3 Prozent auf 1372 Zähler und der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um 0,7 Prozent auf 2986 Stellen vor. In Frankfurt schloss der deutsche Leitindex Dax mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 6888 Punkten. Gerüchte um iPad Begrenzt wurden die Gewinne von schwachen Auftragszahlen aus der US-Industrie. Die Bestellungen für langlebige Güter fielen im Januar um vier Prozent und damit viel stärker als von Volkswirten prognostiziert. Das ist das grösste Minus seit Januar 2009, als sich die US- Wirtschaft mitten in einer tiefen Rezession befand. «Die Investoren konzentrieren sich mehr auf die positiven Berichte und vernachlässigen die negativen Zahlen», erklärte Ken Polcari von ICAP Equities den Trend. Gefragt waren auch die Aktien von Chipherstellern. Der PHLX- Halbleiter-Index erhöhte sich um 1,6 Prozent. Die Anteilsscheine von Micron Technology kletterten um knapp vier Prozent, die Dividendenpapiere von Intel um 1,3 Prozent. Zuvor hatten die beiden Chiphersteller ein Lieferabkommen geschlossen. Zudem verkauft Intel seinen Anteil an zwei Wafer-Fabriken an Micron. Auf den Einkaufslisten der Börsianer standen auch die Aktien von Apple. Der Technologiekonzern kündigte eine «Sonderveranstaltung» für den 7. März an, ohne dabei ins Detail zu gehen. Allerdings schürte Apple selbst die Erwartung, dass es sich um die dritte Generation seines erfolgreichen Tablet-Computers iPad handelt.

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