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Verwaltungsrat gibt grünes Licht für Neustart von Opel

Bern Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke kann den angeschlagenen Autobauer wie geplant neu starten.

Der Verwaltungsrat billigte am Donnerstag mit den Stimmen der Arbeitnehmer am Stammsitz in Rüsselsheim Strackes Sanierungskonzept. Geplant sind hohe Investitionen in neue Modelle, eine engere Zusammenarbeit mit dem französischen Autobauer Peugeot sowie Einsparungen bei Material-, Entwicklungs- und Produktionskosten. Die Schliessung einzelner Standorte wurde erwartungsgemäss nicht beschlossen. Damit ist das Schicksal des Opel-Werks in Bochum über das Jahr 2016 hinaus offiziell weiter offen. Über die Auslastung der einzelnen Fabriken verhandelt das Management noch mit den Arbeitnehmern. Das Ende des Werks im Ruhrgebiet gilt aber als absehbar. Mit dem überarbeiteten Unternehmensplan will die GM-Tochter das Kunststück vollbringen, in einem schrumpfenden europäischen Markt Anteile zu gewinnen und so den Trend umzukehren. Bisher gehört Opel mit Autos für den Massengeschmack neben Peugeot, Ford und Fiat zu den Verlierern der Euro-Krise und kämpft wegen des rasanten Absatzrückgangs in Südeuropa mit hohen Überkapazitäten.

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