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Versicherungen Versicherungskonzern Zurich mit mehr Gewinn im ersten Halbjahr

Der Versicherungskonzern Zurich Insurance hat im ersten Halbjahr mehr verdient.

Der Reingewinn kletterte um 13 Prozent auf 2,22 Milliarden Dollar. Die Gesamteinnahmen der Gruppe legten um 7 Prozent auf 37,5 Milliarden Dollar zu. Besonders deutlich konnte das Sachversicherungsgeschäft (General Insurance) den Gewinn steigern. Hier legte der Betriebsgewinn um beinahe die Hälfte zu. Man habe davon profitiert, dass grössere Schäden durch Naturkatastrophen ausgeblieben seien, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Im Vorjahreszeitraum hatte der Versicherer noch eine grosse Schadenlast aus zahlreichen verheerenden Naturkatastrophen - darunter die Erdbeben in Japan und Neuseeland - zu tragen. Zudem hatten Überschwemmungen in Australien das Resultat des weltweit vernetzten Konzerns stark gedrückt. Mehr Betriebsgewinn Dies verbesserte auch die Schadenquote: Vom Prämienvolumen musste die Versicherung heuer noch 94,9 Prozent für Verwaltungskosten und Schadenzahlungen ausrichten. In der Vorjahresperiode hatte sich die so genannte Combined Ratio noch auf 99,3 Prozent belaufen. Der so genannte Business Operating Profit (BOP), den Zurich als wichtige Kennzahl betrachtet, kletterte um 17 Prozent auf 2,51 Milliarden Dollar. Damit hat der Konzern die Erwartungen der Analysten teilweise erfüllt. Diese hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem höheren Business Operating Profit von 2,6 Milliarden Dollar, aber einem tieferen Reingewinn von 2,1 Milliarden Dollar gerechnet. Bei der Combined Ratio waren sie von einem schlechteren Wert von 95,5 Prozent ausgegangen. Lebengeschäft mit weniger Gewinn Im Lebensversicherungsgeschäft sank der BOP indes um 11 Prozent auf 651 Millionen Dollar. Die seit geraumer Zeit tiefen Zinsen drücken auf die Profitabilität. Überdies fielen die aktivierten Abschlusskosten geringer aus. Bei Farmers Management Services stieg der Gewinn um 6 Prozent auf 688 Millionen Dollar an. Gleichzeitig erlitt jedoch das Rückversicherungsgeschäft Farmers Re einen Verlust, weil bereits im zweiten Jahr in Folge erhebliche wetterbedingte Schäden in Nordamerika auftraten. Rückläufig war auch das Ergebnis aus den Kapitalanlagen der Gruppe. Dieses schrumpfte in den ersten sechs Monaten um 3 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar.

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