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Vaduz: VP Bank mit Gewinneinbruch - Geldabfluss gestoppt

Die Liechtensteiner VP Bank hat letztes Jahr einen Gewinneinbruch erlitten.

Der Konzerngewinn schrumpfte gegenüber dem Vorjahr um 71 Prozent auf 17,2 Millionen Fr. Die Trendwende schaffte das Institut bei der Neugeldentwicklung, wo ein Zufluss stattfand. Der Netto-Neugeldzufluss stieg im zweiten Semester 2010, so dass der Abfluss aus dem ersten Semester mehr als kompensiert wurde, wie die drittgrösste Liechtensteiner Bank am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich flossen der auf die Vermögensverwaltung spezialisierten Bank netto 75,9 Millionen Fr. zu, nach einem Abfluss von 1,1 Milliarden Fr. im Jahre 2009. Das betreute Kundenvermögen reduzierte sich 2010 um 2,4 Prozent auf 40,8 Milliarden Fr. Die VP Bank anvisiert laut eigenen Angaben mittelfristig einen Neugeldzufluss von 5 Prozent netto jährlich. Rückgang im Zinsgeschäft Der Bruttoerlös ging um 18 Prozent auf 256,8 Millionen Fr. zurück. Das Zinsgeschäft lief wesentlich schlechter als im Vorjahr. Der Ertrag reduzierte sich um knapp 35 Prozent auf 78,9 Millionen Fr. Den Rückgang begründet die Bank mit dem anhaltend niedrigen Zinsniveau. Den Verdienst aus dem Kommissions- und Handelsgeschäft steigerte die Bank um 1,5 Prozent auf 125,4 Millionen Fr. Der Geschäftsaufwand von 179,5 Millionen Fr. konnte um 3 Prozent gesenkt werden. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 3,5 Fr. je Inhaber- und von 0,35 Fr. je Namenaktie erhalten. Die Auszahlung einer Dividende mit einer stabilen Rendite entspreche den Zielsetzungen der Dividendenpolitik, schreibt die VP Bank. Das Liechtensteiner Institut will das Private Banking weiter ausbauen. Die bisherige Vermögensverwaltungsgesellschaft in München soll in eine Niederlassung mit Bankenlizenz umgewandelt werden.

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