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US-Ölgigant ExxonMobil will im kurdischen Nordirak Öl fördern

New York Der US-Mineralölriese ExxonMobil will sich einem Zeitungsbericht zufolge aus dem Süden des Irak zurückziehen.

Dafür soll in der autonomen kurdischen Region im Norden des Landes in die Ölförderung investiert werden. Der Konzern habe die Regierung in Bagdad bereits informiert, dass er aus dem Konsortium zur Erschliessung des Felds West Kurna-1 aussteigen wolle, berichtete das «Wall Street Journal» am Freitag. Hintergrund seien die zu erwartenden niedrigen Gewinne in West Kurna- 1 und die deutlich lukrativeren Verträge, die die kurdische Regierung ausländischen Firmen bietet. In der autonomen kurdischen Region im Nordirak werden grosse Ölvorkommen vermutet. Die Zentralregierung in Bagdad und die Region streiten erbittert über die Verteilung der Einnahmen. Bagdad droht, seine Verträge mit ausländischen Firmen zur Ausbeutung von Ölquellen zu annullieren, sollten diese Verträge mit der kurdischen Regierung schliessen. Bisher ist ExxonMobil noch nicht im Norden des Iraks aktiv. Das «Wall Street Journal» zitierte aus Kreisen des Unternehmens, ExxonMobil habe bereits Bohrköpfe für das Projekt im kurdischen Norden geordert und handle bereits mit einem Subunternehmer einen Vertrag aus.

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