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US-Handelskonzern Walmart bestreitet illegale Investition in Indien

Neu Delhi Der US-Handelskonzern Walmart hat illegale Investitionen in Indien zurückgewiesen.

Alle Gelder seien «komplett im Rahmen der Investitionsvorschriften für ausländische Unternehmen» geflossen, erklärte Walmart am Freitag. Ein indischer Abgeordneter hatte dem Konzern vorgeworfen, 100 Millionen Dollar in eine indische Supermarktkette gesteckt zu haben - und zwar vor der kürzlich verabschiedeten Reform über die Öffnung des indischen Marktes für ausländische Handelskonzerne. Das Handelsministerium beauftragte die indische Zentralbank mit einer Untersuchung. Der Abgeordnete M.P. Achuthan ist Mitglied der Kommunistischen Partei, die Supermärkte ausländischer Konzerne nicht im Land haben will. Die Regierung von Premier Manmohan Singh hatte im September angekündigt, dass der indische Detailhandel für ausländische Konzerne geöffnet werde. Die Unternehmen dürfen künftig unter Auflagen bis zu 51 Prozent an indischen Unternehmen erwerben. Der Widerstand gegen das Vorhaben ist gross: Heftige Proteste gibt es nicht nur von den Besitzern kleiner Läden und der Opposition, sondern auch von Teilen der Regierungsparteien. Die Regierung argumentiert, dass durch die Investitionen der ausländischen Konzerne mehr Nahrungsmittel auch tatsächlich zum Konsumenten gelangen - derzeit verrotten 35 bis 40 Prozent der Ernten in Indien wegen mangelnder Lager- und Transportmöglichkeiten. Die ausländischen Konzerne sollen zudem Millionen neue Jobs schaffen.

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