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US-Baumarktkette Lowe's profitierte von Wirbelsturm «Sandy»

New York Der Wirbelsturm «Sandy» hat die Geschäfte der weltweit zweitgrössten Baumarktkette Lowe's kräftig angetrieben.

Nur eine Woche nach starken Zahlen des Marktführers Home Depot wies auch Lowe's am Montag für das dritte Quartal mehr Gewinn und Umsatz aus als gedacht. Zudem hob Lowe's seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr an. Im Gegensatz zu Home Depot profitierte der Konzern bereits im abgelaufenen Vierteljahr direkt von «Sandy», da das Finanzquartal bei Lowe's einige Tage länger lief als das des Rivalen. Das waren genau die Tage, in denen sich die Bürger mit Käufen im Baumarkt gegen den nahenden Sturm wappneten. Lowe's verbuchte für die drei Monate bis zum 2. November einen Gewinnanstieg um rund 76 Prozent auf 396 Millionen Dollar. Ohne Sonderposten verdiente der Konzern pro Aktie mit 40 Cent fünf Cent mehr als erwartet. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 12,1 Milliarden Dollar, rund 200 Millionen mehr als von Experten gedacht. Für das Gesamtjahr rechnet das Management nun mit einem Umsatzplus von zwei statt wie bislang einem Prozent. Die Gewinnprognose behielt es bei. Grundsätzlich sieht es für Lowe's aber nicht so glänzend aus. Der Konzern hat im Konkurrenzkampf mit Home Depot Stellen abgebaut, Expansionspläne gestutzt und andere Schritte zur Kostensenkung eingeleitet. Das Sparprogramm greift aber noch nicht wie erhofft.

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