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«Wir haben Feintool aus Fritz Böschs Umklammerung befreit»

Vollblutunternehmer und Frühaufsteher Michael Pieper ist als Grossaktionär der neue starke Mann beim Lysser Automobilzulieferer Feintool. Über den Machtkampf mit Feintool-Gründer Fritz Bösch sagt Pieper: «Es gab nur zwei Möglichkeiten: Er oder wir.»

Trotz seiner 65 Jahre wirkt der Industrielle Michael Pieper noch höchst vital und fokussiert.
Trotz seiner 65 Jahre wirkt der Industrielle Michael Pieper noch höchst vital und fokussiert.
Enrique Muñoz Garcia

Herr Pieper, wann haben Sie das letzte Mal mit Herrn Bösch gesprochen? Michael Pieper: Das weiss ich wirklich nicht genau, aber es war wohl etwa vor einem Jahr, als wir einen gewissen Konflikt hatten.

Worum ging es dabei? Meine Beteiligungsgesellschaft Franke Artemis Holding war bei Feintool in Lyss seit längerem investiert und hielt rund 27 Prozent der Aktien. Dann stellten wir fest, dass die Firma stagnierte, zu wenig Geld verdiente und es viel zu viele Wechsel im Management gab. Zudem fehlte ein klarer Fokus. Eskaliert ist es dann wegen des unprofitablen USA-Geschäfts von Feintool.

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