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VW ruft fast 170'000 Wagen zurück

Wegen Problemen mit Benzinpumpen und Zündschlössern müssen in Nordamerika Tausende VW-Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. Einige der Probleme bestehen bereits seit Jahren.

Musste bereits im März Fahrzeuge zurückrufen: Ein VW-Händler in Hamburg. (Archivbild)
Musste bereits im März Fahrzeuge zurückrufen: Ein VW-Händler in Hamburg. (Archivbild)
Reuters

Wegen Problemen mit Benzinpumpen und Zündschlössern ruft Volkswagen in Nordamerika in grösserem Stil Fahrzeuge in die Werkstätten. Betroffen sind etwa 151'389 Tiguan der Modelljahre 2009 bis 2014, wie das Unternehmen erklärte.

Kurz zuvor hatte VW bereits mitgeteilt, die Rückrufe bei Routan-Minivans um 18'500 Wagen auszuweiten. Beim Tiguan können Mängel an den Benzinpumpen den Motor direkt nach dem Start abwürgen, was laut VW potenzielle Crash-Gefahr birgt.

Bei den Minivans droht sogar Kontrollverlust in voller Fahrt: Fehlerhafte Zündschlüssel können bei holprigen Wegen in die Aus-Position zurückspringen. Konkurrent General Motors kämpft wegen ähnlicher Defekte mit einer der grössten Rückrufaktionen der Automobilgeschichte.

Bereits Probleme beim VW-Passat

Die Probleme beim Routan gibt es aber schon seit Jahren. Sie stammen aus einer früheren VW-Partnerschaft mit dem US-Autobauer Chrysler, der die Fahrzeuge geliefert hatte. Bereits 2011 hatte VW begonnen, die nur in Nordamerika verkauften Minivans zurückzurufen. Mittlerweile sind über 30'000 betroffen. Bislang seien aber keine Unfälle bekannt, betonte VW.

Aufgrund von Scheinwerfer-Problemen hatte VW im März auch schon seinen US-Passat in die Werkstätten beordert. Die Lampen des Abblendlichts können den Kontakt verlieren, wenn die Motorhaube zu fest zugeschlagen wird. Der Konzern rief deshalb in den USA und Kanada mehr als 160'000 Fahrzeuge der Modelljahre 2012 und 2013 zurück.

SDA/ajk

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