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Victoria-Jungfrau: Aevis wird zum grössten Aktionär

Im Übernahmepoker um die Hotelgruppe Victoria-Jungfrau Collection (VJC) hat Aevis einen wichtigen Etappensieg errungen.

Rosige Zeiten? Das Stammhaus der Victoria-Jungfrau Collection am Höheweg in Interlaken.
Rosige Zeiten? Das Stammhaus der Victoria-Jungfrau Collection am Höheweg in Interlaken.
Die freiburgische Aevis Holding AG hatte sich im März 2014 die Mehrheit an der Berner Hotelgruppe Victoria-Jungfrau-Gruppe gesichert.
Die freiburgische Aevis Holding AG hatte sich im März 2014 die Mehrheit an der Berner Hotelgruppe Victoria-Jungfrau-Gruppe gesichert.
Markus Hubacher
Antoine Hubert, der operative Chef der Aevis-Gruppe.
Antoine Hubert, der operative Chef der Aevis-Gruppe.
Keystone
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Im Übernahmepoker um die Hotelgruppe Victoria-Jungfrau Collection (VJC) hat Aevis einen wichtigen Etappensieg errungen. Die Beteiligungsgesellschaft konnte den bisher zweitgrössten Aktionär Terramaris von einem Verkauf seiner Anteile überzeugen - musste dazu allerdings ihr Angebot aufbessern.

Aevis, die bis anhin hauptsächlich in Privatkliniken investierte, übernimmt 15,6 Prozent der VJC-Aktien, wie die Freiburger Unternehmung am Dienstag bekanntgab. Sie steigt damit zum grössten Aktionär mit 29,2 Prozent auf. Bisher hatte das Kuwait Investment Office mit 23,9 Prozent den grössten Anteil inne.

Best-Price-Regel tritt in Kraft

Die Finanzgesellschaft Terramaris, die der französischen Industriellenfamilie Dassault gehört, erhält 310 Fr. pro Aktie. Im Rahmen ihres öffentlichen Kaufangebotes hatte Aevis den Aktionären 305 Fr. pro Anteilsschein geboten. Weil allerdings die grösste Konkurrentin im Übernahmekampf, die Swiss Private Hotel (SPH) der Familie Manz, ihr Angebot Ende Januar auf 310 Fr. aufgestockt hatte, musste Aevis nachziehen.

Aufgrund der so genannten Best-Price-Regel werde nun auch das öffentliche Kaufangebot auf 310 Franken erhöht, hiess es in der Mitteilung.

SDA/sny

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