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UBS und CS verlieren erneut an der Börse

Das Aus für die grösste US-Sparkasse Washington Mutual und die Verwirrung um das Banken-Rettungspaket in den USA haben an den Aktienmärkten für schlechte Stimmung gesorgt.

Der Swiss Market Index (SMI) gab bis am Mittag um 1,7 Prozent auf 6827,29 Punkte nach. Deutliche Verluste setzte es erneut für die Aktien der Credit Suisse mit 4,3 Prozent und UBS mit 3,3 Prozent ab. Julius Bär büsste 2,8 Prozent ein. Den Blue-Chips-Index SMI drückten jedoch auch die Abgaben von Nestle (minus 0,9 Prozent), Roche (minus 1,5 Prozent), Novartis (minus 1,2 Prozent) und ABB (minus 2,4 Prozent).

An anderen europäischen Börsen war die gute Stimmung des Vortages ebenfalls verflogen: In Frankfurt büsste der Deutsche Aktienindex DAX bis gegen 11.30 Uhr 1,45 Prozent ein und fiel auf 6083 Punkte. Mit kräftigen Verlusten zogen die Papiere von Infineon (minus 5,1 Prozent), Metro (minus 4,2 Prozent) und Hypo Real Estate (minus vier Prozent) den DAX in die Tiefe, einzig die Postbank lag im Plus-Bereich. Der CAC40 in Paris, FTSE100 in London und der Mibtel in Mailand bewegten sich ebenfalls im roten Bereich.

Neue Dimensionen der Finanzkrise

Marktbeobachter wiesen darauf hin, dass die Finanzkrise in den USA neue Dimensionen erreicht habe. Mit dem Zusammenbruch der grössten US-Bausparkasse, der Washington Mutual, wurde im Zuge der Finanzkrise die bisher grösste Bankenpleite in den USA verzeichnet. Zudem sind die Verhandlungen über den Rettungsplan der US-Regierung ins Stocken geraten. Das Spitzentreffen von Präsident George W. Bush mit seinen potenziellen Nachfolgern Barack Obama und John McCain keine Einigung beim vorgeschlagenen Rettungspaket gebracht.

(AP)

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