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UBS muss mit höheren Strafbeträgen rechnen

Europäische Banken dürften von der US-Justiz mit über 100 Milliarden Dollar zur Ader gelassen werden. Besonders hart könnte es die UBS treffen, wie eine CS-Analyse zeigt.

Von Walter Niederberger, San Francisco
Die Grossbank UBS könnte erneut in Schieflage geraten. Foto: Keystone
Die Grossbank UBS könnte erneut in Schieflage geraten. Foto: Keystone

Das Analystenteam der Credit Suisse in London hat seine Schätzung zu den Bussen in den USA stark nach oben korrigiert. Europäische Banken müssen nun mit Sanktionen von 104 Milliarden Dollar rechnen, mehr als doppelt so viel, wie vor einem Jahr erwartet wurde. Dabei bilden die Steuerkonflikte nicht die vorrangige Sorge. Manipulationen von Zinssätzen und Rohstoffpreisen sowie Betrügereien rund um US-Hypotheken werden Banken weit mehr kosten. Am stärksten ausgedünnt wird gemäss der Studie die Kapitaldecke der UBS.

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