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Thyssen Krupp streicht 3000 Stellen

In der Verwaltung von Thyssen Krupp verschwindet in den kommenden Monaten jeder fünfte Arbeitsplatz. Dadurch will der Stahlkonzern innert drei Jahren rund 300 Millionen Franken einsparen.

In Deutschland sind 1500 Arbeitsplätze betroffen: Das Gebäude von Thyssen Krupp in Essen.
In Deutschland sind 1500 Arbeitsplätze betroffen: Das Gebäude von Thyssen Krupp in Essen.
Keystone

Der angeschlagene Thyssen-Krupp-Konzern verschärft sein Sparprogramm und will 3000 Stellen in der Verwaltung streichen. Weltweit werde damit in den kommenden Monaten jeder fünfte Arbeitsplatz in der Verwaltung wegfallen, teilte Thyssen Krupp mit. Auf betriebsbedingte Kündigungen solle verzichtet werden. In Deutschland sind von dem «Act» getauften Programm offenbar mehr als 1500 Arbeitsplätze betroffen.

Insgesamt sollen in den kommenden drei Jahren dadurch rund 300 Millionen Franken eingespart werden. Das Unternehmen hatte in diesem Jahr bereits die Streichung von 2000 Stellen in seinem europäischen Stahlgeschäft angekündigt. Davon betreffen dem Sprecher zufolge «wenige hundert» die Verwaltung, es gibt also geringe Überschneidungen mit dem neu angekündigten Stellenabbau.

Tiefrote Zahlen

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2012/2013 (30.9.) hat das Unternehmen mit einem Verlust von 822 Millionen Euro weiter tiefrote Zahlen geschrieben.

Wesentliche Ursache dafür seien erneute Abschreibungen auf die Stahlwerke in Übersee in Höhe von 683 Millionen Euro gewesen, teilte Thyssen Krupp mit. Der Verkaufsprozess für die Stahlwerke in Brasilien und den USA verlaufe nach Plan, sagte Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger laut der Mitteilung.

sda/AFP/wid

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