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Telefonkonferenz zu später Stunde

Schweizer Exportunternehmen engagieren sich vermehrt in Asien und Südamerika. Dabei fordert die Zeitverschiebung auch mal Arbeit zur Unzeit. Wie regeln dies Firmen und Mitarbeiter?

Mitarbeiter von Exportfirmen müssen sich auf Kunden in anderen Zeitzonen einstellen: Flughafenuhr mit Ortszeiten in Europa und Asien.
Mitarbeiter von Exportfirmen müssen sich auf Kunden in anderen Zeitzonen einstellen: Flughafenuhr mit Ortszeiten in Europa und Asien.
Keystone

Wie gehen Schweizer Unternehmen damit um, wenn ihre Mitarbeiter sich nach asiatischen oder amerikanischen Arbeitszeiten richten müssen? Redaktion Tamedia fragte bei Schweizer Weltkonzernen nach, wie aussergewöhnliche Arbeitszeiten von Mitarbeitern geregelt werden.

Lukas Inderfurth vom Technologiekonzern ABB betont, dass Kundenanliegen normalerweise von den Niederlassungen vor Ort erledigt werden. Wenn ein Kunde aber darauf bestehe, mit dem Verantwortlichen in der Schweiz zu sprechen, müsse dieser flexibel reagieren können. «Man versucht dann, einen Termin für eine Telefonkonferenz zu finden, der in beiden Zeitzonen akzeptabel ist.» Einsätze zu ungewöhnlichen Zeiten beträfen vor allem Mitarbeiter in Kaderpositionen, von denen man erwarte, dass sie eigenverantwortlich damit umgehen könnten.

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