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Syngenta auf Einkaufstour in Afrika

Der Agrarchemiekonzern Syngenta kauft zu: Mit der Übernahme von zwei führenden Saatgutproduzenten sichert sich die Basler Firma eine starke Position in Afrikas Agrarmarkt. Dies soll erst der Anfang sein.

Mit der Übernahme von zwei sambischen Maissaatgutproduzenten will Syngenta im Markt mit weissem Mais zulegen. Die übernommenen MRI Seed Zambia und MRI Agro sind rechtlich zwei Unternehmen, gehören aber den gleichen Eigentümern.

Zusammen sind sie einer der führenden Entwickler, Produzenten und Händler von weissem Maissaatgut in Afrika, wie Syngenta in einer Mitteilung schrieb. Die Übernahme soll im laufenden Jahr abgeschlossen werden. Zum Preis machte der Konzern keine Angaben.

Grosse Bedeutung für Nahrungssicherheit

Mit dem Kauf sichere sich Syngenta einen der umfangreichsten Maisgenpools des Kontinents, hiess es in der Mitteilung. Dieses Portfolio wollen die Basler weiterentwickeln und damit in die wachstumsstarken ostafrikanischen Märkte expandieren.

Syngenta hat sich vorgenommen, bis 2022 in Afrika eine Milliarde Dollar Umsatz zu erreichen. Aktuell belaufen sich die Einnahmen auf dem Kontinent auf rund 300 Millionen Dollar, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.

SDA/kpn

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