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Swatch steigert Umsatz um eine Milliarde

Die Nachfrage nach Swatch-Uhren steigt weiter: Das Unternehmen konnte seinen Umsatz mit 8,143 Milliarden Franken nochmals um 14 Prozent erhöhen.

Gute Umsatzzahlen: Nick Hayek und Nayla Hayek bei einer Pressekonferenz in Biel. (20. Februar 2012)
Gute Umsatzzahlen: Nick Hayek und Nayla Hayek bei einer Pressekonferenz in Biel. (20. Februar 2012)

Der weltgrösste Uhrenhersteller Swatch hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Bruttoumsatz von 8,143 Milliarden Franken erzielt. Das entspricht einer Steigerung um 14 Prozent. Damit setzte der Konzern 2012 eine Milliarde Franken mehr um als noch im Geschäftsjahr 2011.

Zu konstanten Wechselkursen blieb ein Plus von 10,9 Prozent. Swatch konnte dabei in allen Regionen und allen Preissegmenten zulegen – insbesondere auch ausserhalb des Grossraums China, wie Swatch mitteilte.

Mit 7,297 Milliarden Franken steuerte das Uhren- und Schmucksegment den Löwenanteil zum Gesamtumsatz des Konzerns bei. Die Erlöse stiegen in diesem Geschäftsbereich im Vergleich zum Vorjahr um 15,6 Prozent.

Gutes Geschäftsergebnis erwartet

Im Segment Produkte legte Swatch ebenfalls zu: Der Umsatz stieg um 10,1 Prozent auf 2,218 Milliarden Franken. Weniger gut lief es dagegen im Bereich elektronische Systeme. Dieses Segment sei nach wie vor einem starken Preisdruck und ungünstigen Wechselkursen ausgesetzt, schreibt Swatch. Der Umsatz reduzierte sich um 7,4 Prozent auf 311 Millionen Franken.

Aufgrund der guten Umsatzzahlen erwarte die Konzernleitung ein gutes Geschäftsergebnis 2012 auf Stufe Betriebs- und Konzerngewinn, wie es weiter heisst. Das vollständige Ergebnis will Swatch am 21. Februar bekannt geben.

Die Inhaberaktien der Swatch Group notieren nach Bekanntgabe der Umsatzzahlen für das abgelaufene Jahr 2012 mit Abgaben, nachdem der Handelsstart noch positiv ausgefallen war. Nach der starken Performance der Aktie im vergangenen Jahr kommt es nicht unerwartet zu Gewinnmitnahmen.

Die Swatch Group Inhaberaktien notieren um 9.45 Uhr mit 1,04 Prozent im Minus bei 494,90 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert unterdessen bei 7155,85 Punkten und damit um 0,06 Prozent über dem Schlussstand vom Vortag. In den vergangenen 12 Monaten hatte die Swatch-Aktie um mehr als 30 Prozent hinzugewonnen, Wettbewerber Richemont hatte ein Kursplus von über 50 Prozent ausgewiesen.

Swatch-Aktien weiterhin auf «Buy»

In ersten Analystenkommentaren wird die Umsatzentwicklung als solide beurteilt. Überzeugen dürften insbesondere auch die Umsatzzuwächse ausserhalb von China in allen Preissegmenten und die weiteren Marktanteilsgewinne, schreibt die Bank Notenstein in einem Kommentar.

Laut der Bank Sarasin haben insbesondere die Zahlen des Bereichs Uhren und Schmuck über den Konsensschätzungen gelegen. Insgesamt seien die Daten überzeugend. Der Analyst erwartet nach den heutigen Daten und den zuletzt positiven Indikationen aus Hongkong eine leichte Anhebung der Schätzungen für 2013. Trotz der starken Entwicklung der Aktien sei die Bewertung der Papiere nicht zu hoch. Sarasin empfiehlt Swatch mit «Buy».

Auch die ZKB sieht die Aktien als nicht teuer an; sie habe weiteres Kurspotenzial, heisst es bei der Kantonalbank. Swatch habe dank der geografischen Diversifikation beziehungsweise dem starken Tourismus in Europa überraschend defensive Qualitäten bewiesen. Die ZKB empfiehlt Swatch weiter mit «Übergewichten».

SDA/kle

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