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Skywork-Städteflüge stehen auf der Kippe

Die Berner Airline fliegt ab Ende Oktober von Lugano nach Genf. Und nächsten Sommer direkt von Bern nach Elba. Unrentable Städteflüge stehen dagegen zur Debatte.

Genf-Lugano: Ab Oktober mit Skywork möglich.
Genf-Lugano: Ab Oktober mit Skywork möglich.
Raphael Moser

Skywork erweitert das Streckennetz und reduziert dabei die Abhängigkeit vom Liniengeschäft ab Bern-Belp. Mit Beginn des Winterflugplans Ende Oktober nimmt die Fluggesellschaft die Strecke Lugano–Genf ins Angebot. Dies unter der Voraussetzung, dass der Flughafen Lugano zeitgerecht alle technischen Anforderungen erfüllt.

Das gab Skywork gestern bekannt. Skywork werde ein Flugzeug in Lugano stationieren, ergänzte Firmensprecher Max Ungricht. Weitere Verbindungen ab Lugano würden geprüft. Bereits gesetzt ist, dass Skywork nächsten Sommer auch von Lugano aus nach Olbia (Sardinien) und Elba fliegen wird.

Skywork hat Elba als eine der wichtigsten Sommerdestinationen auserkoren. 2019 stehen ­Direktflüge auf die italienische Ferieninsel nicht nur ab Bern und Lugano auf dem Programm, sondern auch ab München und Zürich.

Diesen Sommer hatte Skywork auf die Direktflüge kurzfristig verzichtet, weil auf Elba trotz einer Pistenverlängerung die von der Airline als nötig erachteten Sicherheitsreserven mit ihren Saab-Maschinen nicht erfüllt ­waren. Skywork werde nach Elba einen anderen Flugzeugtyp einsetzen, sagte Ungricht, ohne Details zu nennen.

Weniger Ganzjahresziele?

Es ist schon länger das Ziel von Skywork-Chef Martin Inäbnit, zusätzlich zum Heimflughafen in Bern Einnahmequellen zu erschliessen. Für nächsten Sommer durchlaufen alle Städteverbindungen ab Bern (Amsterdam, Berlin, Hamburg, London, München, Wien) eine Rentabilitätsprüfung.

Es sei möglich, dass Destinationen gestrichen würden, sagte Ungricht. Eine Beschränkung auf Ferienziele stehe aber nicht zur Debatte. Der Winterflugplan 2018/2019 werde wie geplant durchgezogen.

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