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Sika-Präsident: «Über 50 Prozent des Aktienkapitals hinter uns»

In der Abwehrschlacht gegen den französischen Mischkonzern Saint-Gobain hat der Sika-Verwaltungsrat offenbar weitere Unterstützung aus Aktionärskreisen erhalten.

Hat offenbar eine Mehrheit hinter sich gebracht: Paul Hälg, Verwaltungsratspräsident der Sika, bei der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. (27. Februar 2015)
Hat offenbar eine Mehrheit hinter sich gebracht: Paul Hälg, Verwaltungsratspräsident der Sika, bei der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. (27. Februar 2015)
Keystone

«Wir haben mittlerweile über 50 Prozent des gesamten Aktienkapitals der Sika hinter uns», sagte VR-Präsident Paul Hälg.

Bis jetzt hatte die Sika-Spitze von «über 40 Prozent» gesprochen. «Wir haben sehr starken Support der Publikumsaktionäre», sagte Hälg auf der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. Zudem erwarte er bei den drei hängigen Verfahren vor der Justiz und der Übernahmekommission Entscheide im Verlauf des März.

Gründerfamilie wehrt sich

Die Gründerfamilie wehrt sich vor dem Kantonsgericht Zug gegen die Beschränkung ihrer Stimmrechte auf 5 Prozent und fordert die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung. Sie kontrollierte bisher mit 16,4 Prozent des Kapitals eine Stimmenmehrheit von 52,6 Prozent.

Zudem beantragt die Gründerfamilie, die Übernahmekommission solle feststellen, dass der Verkauf der Aktien an Saint-Gobain den französischen Konzern nicht verpflichte, den Publikumsaktionären ein öffentliches Kaufangebot vorzulegen.

SDA/rar

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