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Schweizer Programmierer als Auslaufmodell

Indische Programmierer bei der UBS, Near-Shore-Zentren in Serbien und Polen. Schweizer Banken sind einheimische IT-Fachleute einfach zu teuer.

Im polnischen Wroclaw beschäftigt die Credit Suisse bereits 900 Mitarbeiter. Blick auf den Stray-Rynek-Platz in der Altstadt des früheren Breslau.
Im polnischen Wroclaw beschäftigt die Credit Suisse bereits 900 Mitarbeiter. Blick auf den Stray-Rynek-Platz in der Altstadt des früheren Breslau.

Seinem Sohn und seiner Tochter rät der Zürcher Informatiker definitiv von einem Einstieg in sein Metier ab. Der IT-Fachmann – nennen wir ihn Herr I. – sprach mit Redaktion Tamedia darüber, wie Schweizer Banken einheimische IT-Fachkräfte ersetzen. Inzwischen geht I. nicht mehr davon aus, dass Schweizer Informatiker bei Banken wie der UBS und Credit Suisse noch eine Zukunft haben. Bei der UBS hat er unter Oswald Grübel die erste Outsourcing-Welle nach Indien miterlebt. Zunächst ging es dabei nur um einfachere Tätigkeiten wie das Testen neuer Programme oder überarbeiteter Software. Dann kamen die Inder auch nach Zürich.

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