Zum Hauptinhalt springen

Schweiz für Firmen noch attraktiver

In der Schweiz sind dieses Jahr die Steuersätze auf Firmengewinne weiter zurückgegangen. Im internationalen Vergleich konnte sich der Steuerstandort nochmals verbessern.

Der mittlere Gewinnsteuersatz in der Schweiz liegt derzeit bei 19,2 Prozent, wie die Beratungsfirma KPMG berechnete. 2007 betrug der Durchschnitt der 26 kantonalen Unternehmenssteuersätzen noch 20,6 Prozent. Seit dem letzten Jahr hat sich der mittlere Steuersatz also um 1,4 Prozentpunkte reduziert.

Obwalden und Appenzell fast wie Irland

Die Bandbreite der einzelnen kantonalen Steuersätze liegt fürs Jahr 2008 zwischen 12,7 (Obwalden, Appenzell Ausserrhoden) und 24,2 Prozent (Genf). Noch letztes Jahr lag der höchste in der Schweiz erhobene Steuersatz mit 29,1 Prozent (Graubünden) fast 5 Prozentpunkte höher.

Die Kantone Obwalden und Appenzell Ausserrhoden haben mit ihrem Satz von 12,7 Prozent bei den Unternehmensgewinsteuern dagegen fast zu Irland aufgeschlossen, welches das steuergünstigste Land in Westeuropa ist. In Irland zahlen Unternehmen 12,5 Prozent Steuern auf ihren Gewinnen.

Montenegro an der Spitze

Steuertechnisch am Besten weg kommen Unternehmen in Europa aber in Montenegro. Dort zahlen Kapitalgesellschaften gemäss Studie lediglich 9 Prozent Gewinnsteuern. Mit einem Steuersatz von je 10 Prozent folgen in der Steuerrangliste weitere südosteuropäischen Staaten, namentlich Bulgarien, Zypern, Serbien, Albanien sowie Bosnien und Herzegowina.

SDA/cpm

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch