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Raiffeisen-Chef bricht im Steuerstreit ein Tabu

Pierin Vincenz fordert Verhandlungen über einen automatischen Informationsaustausch mit der EU. Bürgerliche Politiker sind wenig begeistert.

Fordert, dass sich Wirtschaft und Politik beim Steuerstreit auf eine gemeinsame Position einigen: Raiffeisenbank-Chef Pierin Vincenz.
Fordert, dass sich Wirtschaft und Politik beim Steuerstreit auf eine gemeinsame Position einigen: Raiffeisenbank-Chef Pierin Vincenz.
Bruno Schlatter

Als erster Chef einer grossen Bank spricht sich Raiffeisen-CEO Pierin Vincenz dafür aus, mit der EU Verhandlungen über einen automatischen Datenaustausch aufzunehmen. Zudem müsste in der Schweiz schwere Steuerhinterziehung härter bestraft werden und die Diskussion darüber beginnen, was dies für die Einsicht in die Kundendaten bedeute. Bisher war aus Bankenkreisen unisono von einer Abgeltungssteuer und dem Festhalten am Bankgeheimnis im Inland die Rede. Vinczenz: «Tabus darf es keine geben. Mit den USA wird es ja sowieso zu einer Art freien Datenaustauschs kommen. Wenn die Amerikaner Tausende von Kundendaten bekommen, wollen das die Europäer auch.»

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