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Pierin Vincenz hat einen neuen Job in Aussicht

Der Raiffeisen-Chef tritt früher zurück als geplant und weiss auch schon, was er danach tun will.

Neuer VR-Präsident der Helvetia: Pierin Vincenz.
Neuer VR-Präsident der Helvetia: Pierin Vincenz.
Keystone

Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz verlässt die Bank früher als geplant. Er will Präsident werden bei der Versicherung Helvetia. Wird er im April gewählt, dann gibt er den Chefposten bei Raiffeisen bereits im September ab statt wie geplant im März 2016.

Bei der Helvetia warten grosse Aufgaben: Die Versicherung hat für 1,4 Milliarden Franken die Nationale Suisse übernommen. Diese Geschäfte müssen nun integriert werden. Per 1. Mai wird die zusammengeschlossene Gruppe 81 Geschäftsstellen führen.

Mit Vincenz hat die Helvetia eine «tatkräftige Persönlichkeit» gefunden für ihr Präsidium, wie es in der Mitteilung heisst. Gelobt werden seine Führungserfahrung und seine Kompetenzen.

Nachfolger muss schon früher antreten

Vincenz gehört dem Verwaltungsrat der Helvetia bereits seit 2000 an. Der bisherige Verwaltungsratspräsident der Helvetia, Erich Walser, war Ende 2014 unerwartet verstorben. Seither hatte die Geschäfte des Verwaltungsrates interimistisch dessen Vizepräsidentin Doris Russi Schurter geleitet.

Die Wahl von Vincenz soll am 24. April an der Generalversammlung über die Bühne gehen. Wird er gewählt, wird Vincenz bereits Ende September 2015 als Raiffeisen-Chef zurücktreten und das Amt früher als im Januar angekündigt seinem Nachfolger, Patrik Gisel, übergeben. «Die Stabübergabe kann problemlos früher vollzogen werden», teilte Raiffeisen mit.

Gisel soll ausserdem Nachfolger von Vincenz im Verwaltungsrat der Helvetia werden. Die Raiffeisen-Gruppe ist eine der drei grössten Aktionäre und Mitglied des Aktionärspools der Helvetia-Gruppe.

(SDA)

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