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«Nur weil etwas pflanzlich ist, ist es nicht einfach gesund»

Nestlé-Chef Mark Schneider über den schwindenden Appetit auf Fleisch, die Glaubwürdigkeit seines Unternehmens und Futter für demente Hunde.

«Ich mag den Begriff Konzernumbau nicht, weil das eine Drama­tisierung mit sich bringt»: Nestlé-CEO Mark Schneider, 53. Fotos: Philipp Rohner

«Ich mag den Begriff Konzernumbau nicht, weil das eine Drama­tisierung mit sich bringt»: Nestlé-CEO Mark Schneider, 53. Fotos: Philipp Rohner

Erich Bürgler@sonntagszeitung
Karin Kofler@sonntagszeitung

Wann haben Sie das letzte Mal Fleisch gegessen?
Das muss schon mehrere Tage her sein.

Sie verzichten bewusst darauf?
Ich versuche, nicht mehr als zweimal pro Woche Fleisch zu essen. Das entspricht auch in etwa den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation.

Auch Nestlé wird zunehmend fleischlos. Wurstwaren haben beispielsweise keinen Platz mehr im Sortiment. Der Fleischaufstrich Le Parfait steht auch zum Verkauf. Warum?
Wir verbannen Fleisch nicht grundsätzlich aus unseren Produkten. Wir beobachten aber, dass Konsumenten immer mehr zu pflanzlichen Produkten greifen. Dort sehen wir das nachhaltige Wachstum.

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