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Nokia rettet sich in die Gewinnzone

Unerwartet positiv ist das Jahr für den schwer angeschlagenen Handyhersteller Nokia zu Ende gegangen: Trotz weiter sinkender Erlöse erzielte der Konzern einen Überschuss.

Die Finnen wollen sich zurück in die Weltspitze kämpfen: Ein Mann hält ein Nokia Smartphone. (23. Januar 2013)
Die Finnen wollen sich zurück in die Weltspitze kämpfen: Ein Mann hält ein Nokia Smartphone. (23. Januar 2013)
Reuters

Nokia aus dem finnischen Espoo erwirtschaftete im Weihnachtsquartal 2012 einen Gewinn von 202 Millionen Euro. Im dritten Quartal hatte der Ex-Weltmarktführer noch knapp eine Milliarde Euro verloren, im Vorjahreszeitraum hatte das Minus bei 1,1 Milliarden Euro gelegen.

Dabei schrumpfte vor allem das Kerngeschäft mit Handys und Smartphones weiter. Insgesamt erlöste Nokia hier im vierten Quartal gut 8 Milliarden Euro und damit ein Fünftel weniger als ein Jahr zuvor.

Unter dem Strich konnte das bessere Ergebnis zum Jahresschluss auch die Gesamtbilanz nicht retten: 2012 fuhr Nokia einen Verlust von mehr als 3,1 Milliarden Euro ein. Dabei machten die Finnen mit 30,2 Milliarden Euro 22 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr – und deutlich weniger als der US-Rivale Apple allein im Weihnachtsquartal.

Lumia-Smartphones als Hoffnungsträger

Nokia hatte gegenüber Rivalen wie Samsung und Apple technisch den Anschluss verloren und kämpft seither mit Absatzeinbrüchen. Zuletzt hatte Konzernchef Stephen Elop der Konkurrenz aber wieder den Kampf angesagt und angekündigt, das Unternehmen werde sich mit Hilfe seiner Lumia-Smartphones auf Basis des Microsoft-Betriebssystems Windows Phone wieder zurück in die Weltspitze kämpfen.

Am Donnerstag zeigte sich Elop angesichts der detaillierten Zahlen vorsichtig optimistisch. Er sei «sehr ermutigt» davon, dass die Umsetzung der Strategie sich nun in den Ergebnissen niederschlage. Dennoch bleibe Nokia «konzentriert auf dem Weg durch unsere Umbauphase».

(SDA)

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