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Noch ein Abgang bei Economiesuisse

Vier Jahre lang leitete Ursula Fraefel die Kampagnen des Wirtschaftsdachverbands – auch diejenige gegen die erfolgreiche Abzockerinitiative. Nun ist Schluss.

Geht neue Wege: Ursula Fraefel.
Geht neue Wege: Ursula Fraefel.
Keystone

Beim Wirtschaftsdachverband Economiesuisse kommt es erneut zu einem Wechsel in der Führungsspitze. Ursula Fraefel tritt in ihrer Funktion als Kampagnenleiterin, Kommunikationschefin und als Geschäftsleitungsmitglied nach vierjähriger Tätigkeit per Ende 2013 zurück. Fraefel habe sich entschieden, sich beruflich neu zu orientieren, teilte Economiesuisse am Mittwoch in einem Communiqué mit.

Als einer ihrer grössten Misserfolge als Kampagnenleiterin darf wohl die verlorene Abstimmung um die Abzockerinitiative bezeichnet werden. Diese hatte das Schweizer Stimmvolk im vergangenen März deutlich angenommen, obwohl Economiesuisse mit einem Budget von 8 Millionen Franken dagegen angetreten war. «Um wieder Vertrauen in die Kommunikationsarbeit herzustellen, ist ein Neuanfang sinnvoll», sagte Fraefel gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Führungsspitze komplett ausgewechselt

Fraefels Abgang reiht sich ein in eine Vielzahl von Rücktritten beim Wirtschaftsdachverband; bei Economiesuisse ist in den vergangenen Monaten die Führungsspitze komplett ausgewechselt worden. Per Anfang September hatte Heinz Karrer das Präsidium des Verbands von Rudolf Wehrli übernommen, und im Juli war bereits Geschäftsführer Pascal Gentinetta per sofort zurückgetreten.

Als sein Nachfolger war eigentlich Jean-Marc Hensch vorgesehen. Wie vor wenigen Tagen aber bekannt wurde, kann dieser das Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten. Der Wirtschaftsverband ist somit nun sowohl auf der Suche nach einem neuen Geschäftsführer als auch nach einem neuen Kampagnenleiter und Kommunikationschef.

SDA/cpm

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