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Nationalbank-Chef schaut mit Bangen auf die kommenden Monate

Nach der saftigen Leitzinssenkung der Nationalbank hat sich der Präsident des Instituts, Jean-Pierre Roth, zu dem ungewöhnlichen Schritt geäussert.

Wie der oberste Schweizer Banker in einem Interview der Sendung «Echo der Zeit» von Schweizer Radio DRS sagte, stehe die Schweizer Wirtschaft vor der «wahrscheinlich schwierigsten Situation seit Jahrzehnten». Auf eine genaue Konjunkturprognose für 2009 wollte sich Roth nicht einlassen. Denn im Moment sei alles im Fluss. Ein negatives Vorzeichen werde es nächstes Jahr aber geben.

Im Interview mit der «Tagesschau» sagte Roth, mit dem jetzigen Niveau von einem Prozent sei immer noch Spielraum für weitere Senkungen.

Die Schweizerische Nationalbank hatte am Mittag die Leitzinsen um ein Prozent gesenkt. Roth begründete das massive und rasche Vorgehen mit den sich rapide verschlechternden Wirtschaftsaussichten im Ausland und mit dem Ziel, rasch eine gewisse Wirkung zu erzielen. Wenn die Exportnachfrage einstürze, habe auch die Schweiz Probleme, obwohl die Wirtschaft fit und technologisch auf einem guten Niveau sei.

AP/cpm

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